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Rocconwilare

Erstmalige Erwähnung des "Rocconwilare" in der Urkunde von 854

Roggwil gehört zu den älteren alemannischen Siedlungen im Thurgau. In Arbon Befand sich eine römische Militärstation (Arbor felix). Darum zogen unsere Vorfahren etwas mehr landeinwärts. An der Stelle, wo der Haselbach aus dem tief eingeschnittenen Tobel in die Ebene austritt, fanden sie eine grössere Lichtung, die sich als Hof eignete. Hier siedelten sich unsere Vorfahren an und nannten den Ort Rocconwilare, nach dem Namen des Stammesältesten, des Rocco. Im Stiftsarchiv des Klosters St.Gallen liegt eine lateinisch geschriebene Urkunde aus dem Jahre 854, in welcher der Name Rocconwilare erstmals urkundlich erwähnt wird. Diese Urkunde beschreibt einen Grenzstreit zwischen dem aufstrebenden Kloster St.Gallen und dem zuvor im gesamten Gebiet mächtigen Bistum Konstanz. Das Dorf und die Burg Roggwil waren bischöf­licher Besitz, die Burg Mammertshofen mit ihren Höfen südlich des Dorfes bereits äbtisches Gebiet. Die getroffene Grenzregelung scheint nicht lange wirksam gewesen zu sein. In der Folge errichteten um 1200 beide geistliche Herren feste Türme zur Sicherung ihrer Grenzen, so den Turm zu Mammertshofen und denjenigen zu Roggwil.

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