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Mittelalterliche Dorfgemeinschaft

Offnung von 1432
Plan um 1730

Die mittelalterliche Dorfgemeinschaft war ein buntes Gemisch von Grund- und Gerichtsherren, freien und hörigen Bauern, Eigenleuten des Klosters, Lehensleuten verschiedener Herren. Wie in anderen Orten wurden auch im «Hof Roggwil» im 15. Jahrhundert die Rechte und Pflichten der Gerichtsherren, damals die Junker Payer auf Schloss Hagenwil und der «Hofjünger» schriftlich festgelegt. In dieser «Offnung», das heisst dem Dorfrecht vom 25. Mai 1432, tritt die mittelalterliche Dorfgemeinschaft greifbar in Erscheinung. Sie umfasste im Süden Weiherholz, Habersack, Roggenbühl, Ruggisberg und Watt. Im Westen wird der Weiler Betenwil – gegründet von den Alemannen mit dem Dorfältesten Beti – markant umgrenzt, und im Norden werden die Weiler Ebnet und Steineloh (Alemann mit dem Namen Steini) ebenfalls schon mit dem Dorfrecht genannt.

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