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Kantonsgrenze & Wasserversorgung

Kantonsgrenze

Im Jahr 854 legten der Bischof von Konstanz und der Abt von St.Gallen ihre Herrschaftsgebiete fest. Vertreter beider Parteien schritten die Grenze ab und hielten deren Verlauf in einer kaiserlichen Urkunde fest. Darin werden zwei Orte zum ersten Mal erwähnt: «ze Wate» (zu Watt) und «de Rocconwilare» (von Roggwil).

Die Grenzziehung von 854 war für die weitere Geschichte von Roggwil bedeutend; denn die Grenze schied ab dem Mittelalter die Landgrafschaft Thurgau von der Fürstabtei St.Gallen und somit seit 1803 (Kantonsgründung) den Kanton Thurgau vom Kanton St.Gallen.

1730 wurde die Grenze genau ausgemessen und auf einer Karte eingezeichnet. Die damals festgelegte Grenzlinie entspricht ziemlich genau der heutigen Kantonsgrenze.

Wasserversorgung

Die Topografie (Erdoberfläche) und die Beschaffenheit des Untergrundes (lehmige, wasserundurchlässige Grundmoräne) führen dazu, dass in den Flanken zum See hin viele Quellen anzutreffen und inzwischen grösstenteils in Brunnenstuben gefasst worden sind.

So finden sich in den Abhängen von Berg, Mammertshofen, Topfere, im Oberholz, Heutobel, Ettenberg, Langenhueb, Winden und weiter nach Westen einige Dutzend Quellfassungen.

Die Wasserversorgung der Gemeinde Roggwil bezieht 95% ihres Wassers aus Quellen. Die ergiebigste ist diejenige von Mammertshofen mit 400 - 450 Liter pro Minute. Aus den fünf Brunnenstuben von Mammertshofen und vom Heutobel fliesst das Wasser in die Reservoire von Topfere und Oberholz und ein Teil wird nach Freidorf gepumpt. Das ergibt rund 600 m3 pro Tag. Das Quellwasser steht der Bevölkerung Tag und Nacht in guter Qualität und genügender Menge immer zur Verfügung.

Schematische Darstellung

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