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Südostbahn (SOB)

Die Linie der heutigen Südostbahn (ehemals Bodensee-Toggenburg-Bahn) wurde bei einer Länge von 65 km (Romanshorn–Uznach) mit 17 Tunnels und 90 Brücken in knapp 4 Jahren gebaut - eine Meisterleistung, wenn man bedenkt, dass grösstenteils die Erdbewegungen von Hand bewältigt werden mussten. Am 1. Oktober 1910 konnte der Betrieb mit 9 Heissdampf-Tenderlokomotiven (Maffei Eb 3/5), 25 Personen-, 8 Gepäck- und 89 Güterwagen aufgenommen werden. Die Gesamtinvestitionen betrugen damals 34 Millionen Franken, eine gewaltige Summe, müssten doch heute für ein ähnliches Vorhaben weit mehr als eine Milliarde Franken ausgegeben werden.
1931/32 wurde die Bahn als eine der ersten elektrifiziert. 2001 schlossen sich die Bodensee-Toggenburgbahn und die Schweizerische Südostbahn zur Schweizerischen Südostbahn AG zusammen.

Mit dieser Strecke konnte die Ostschweiz mit der Zentralschweiz verbunden werden und erhielt somit in Arth Goldau den Anschluss an die Gotthardlinie. Sie ist eine der schönsten und abwechslungsreichsten Bahnstrecken der Schweiz.
Um möglichst viele Dörfer gleichmässig zu bedienen, wurden vielfach die Bahnhöfe zwischen die Dörfer gelegt, so auch in Freidorf, damals noch ein Weiler, als Erschliessung der beiden Dörfer Roggwil und Berg.

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