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Gemeinde Roggwil
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Besiedlung im Wandel der Zeit

Kartenausschnitte von 1830, 1904, 1950 und 1996

Ausgrabungen zeigen, dass schon in der Jungsteinzeit, also vor ca. 5'500 Jahren, das Gebiet der Arboner Bleichi besiedelt war. Andere Funde stammen aus der Bronze-Zeit. Später wählten die Römer den Rücken nördlich der Seebucht als Baugrund für eine Siedlung (vicus) mit Festung (castellum). Im Mittelalter entstand dort das Städtchen Arbon. Der «Arboner Forst» (heute das Gebiet von Roggwil) wurde allmählich gerodet und besiedelt. Es waren immer besondere Orte, welche sesshafte Lebensweise oder dauerhafte Behausung ermöglichten – eine Mittelmoräne wie in Arbon, ein Flussdelta wie in Steinach oder am Fuss der Abhänge, dort wo die Bäche in die Ebene austraten und deshalb auch überschwemmungssicher waren, so in Esserswil, Roggwil, Landquart usw.

Ursprünglich bestand Roggwil aus dem Dorf und verschiedenen umliegenden Höfen. Erst der Bau der Bodensee-Toggenburg-Bahn (heute Südostbahn) brachte auch der «oberen» Gemeinde einen gewissen Aufschwung. So entstand um die Bahnstation das Dorf «Freidorf». Heute ist der «obere Dorfteil» eine beliebte Wohnlage. Dadurch erlebte Freidorf in den letzten Jahren eine rege Bautätigkeit und die Einwohnerzahl ist stark angestiegen.

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