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Zwei verschiedene Dorfteile

Auswärtige erahnen es kaum, aber alteingesessene «Roggwiler» oder «Freidorfer» wissen es - an diesem so anmutigen Plätzchen treffen zwei verschiedene Dorfteile zusammen. Roggwil, seit jeher ein Dorf, tonangebend, selbst bewusst und eher nach Arbon ausgerichtet wächst mit Freidorf, einem jüngeren Zusammenschluss einzelner Höfe und Weiler, welcher erst nach dem Eisenbahn bau einen Aufschwung erfuhr, zusammen. Dass dabei auch Spannungen entstehen können, zeigt die folgende Geschichte:

«Noldi, ein braver Bauernbursche aus Roggwil hatte sich in Käthchen, ein anmutiges Töchterchen vom Lenggenhof verliebt. Sie verabredeten sich heimlich oberhalb der Burg Mammertshofen. Noldi aber hatte nicht mit dem Verteidigungswillen der Jungmannschaft der oberen Höfe gerechnet. Diese wollte ihre «Schönheit» nicht einem «Roggwiler» preisgeben, passten ihm kurzerhand ab, verprügelten ihn und trieben ihn siegesbewusst zurück in sein Dorf. Aus Liebeskummer, seine Geliebte nicht heiraten zu können und gleichsam zum Schutz vor Einsicht neugieriger Blicke entschloss er sich, an dieser Stelle eine Trauerweide zu pflanzen. Später wurde sie durch 3 Birken ersetzt.»

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